Rückschau Aalbäumle Familiengruppe

Hoch hinaus aufs Aalbäumle

Hoch hinaus gings für 23 kleine und große Wanderer am Sonntag, den 5. Mai, in und über Aalen. Vom Parkplatz über den Limesthermen aus erklommen wir den Aalener Hausberg Langert, den Aussichtsturm Aalbäumle mit seiner lockenden Aussicht über die Kreisstadt fest im Blick.

Damit der Aufstieg nicht allzu lang wurde, ließ sich Michaela Spielmann vom Schwäbischen Albverein zur Freude aller Teilnehmer das eine oder andere Spiel einfallen, bei dem alle gefordert waren.

Schön war, dass wir einen Teil der Wegstrecke gemeinsam mit der Ortsgruppe Böhmenkirch gehen konnten, die auch eine etwas längere Tour rund ums Aalbäumle geplant hatte.

Nachdem der 26 m hohe Turm dann im Sturm erobert worden war, hatten die
Kinder viel Freude auf einem tollen Spielplatz und natürlich durften auch hier
Baumrätsel und Spiele nicht fehlen. Weiter gings im Anschluss durch enge und verwachsene Pfade zum „s`Bänkle“ am Skihang, wo wir bei strahlendem
Sonnenschein nochmals einen tollen Ausblick genießen konnten.

Vielen Dank an Michaela Spielmann, die wieder eine tolle und entspannte
Halbtageswanderung für uns geplant und durchgeführt hat, sowie an Familie
Nagel als Wanderführer der Ortsgruppenwanderung, die ihren Weg ein Stück mit uns geteilt haben.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktionen der SAV Familiengruppe –
nähere Infos folgen.

Rückschau Wanderung um den Plessenteich bei Gerlenhofen am 14.04.2024

Um 9.30 Uhr trafen wir am Bahnhof in Gerlenhofen ein und fanden alsbald das Domizil des GAU (Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz) in einem ehemaligen Bahnwärterhaus.

Herr Gaus seines Zeichens Vorsitzender des Arbeitskreises und Diplombiologe begrüßte uns herzlich und erklärte uns wie es zu dem See dem Biosphärenreservat und der ganzen Geschichte um den Plessenteich kam. Wir wanderten dann über die Bahnlinie und zwischen Plessenteich und dem Landgraben entlang. Hier zeigte er uns die Renaturierung des Landgrabens mit flachen Ufern, Biberdamm und großen Steinblöcken wo das Wasser gemächlich dahinplätscherte. Er erzählte uns vom Biber der früher die steilen Ufer des Landgrabens und den angrenzenden Feldweg unterhöhlt hatte, weshalb die Ufer abgeflacht wurden und somit auch die dahinterliegende Wiese zum Überflutungsgebiet wurde. Sie, und auch der Plessenteich und andere Grundstücke hat der Verein gekauft. Er legt darauf Blühwiesen an um Insekten und auch Amphibien anzulocken, stellt Insektenhotels auf, es wird der ganze Naturzusammenhang mit betreut. Es wird alles mit einbezogen, von der Schnake über Frosch und Flussmuschel, Biber und natürlich allerhand Vögel. Auch auf Fuchs, Marder, Wiesel, Waschbär und Bussard muss geachtet werden, damit eine gewisse Koexistenz gewährleistet ist.

Verschiedene andere Geschichten berichtet er: zB von einem Pärchen das mitten in der Nacht auf dem See mit einem ferngesteuerten Boot ein Feuerwerk abgebrannt hat, zur Feier der Liebeserklärung. Da unser Führer Herr Gaus nicht weit entfernt wohnt, konnte er das Paar noch erwischen. Oder, eines Morgens um 6 Uhr umstellten 33 Jäger den Teich und schossen 10 Graugänse ab. Denn das Jagdrecht toppt das Umweltrecht. Oder, bei einer Waldführung mit einer Schulklasse sagte ein 12jähriges Mädchen: „wau“ jetzt bin ich zum ersten Mal in einem Wald!

Als Zugeständnis an die Anwohner wurde ein kleiner Badestrand angelegt, weil die Bevölkerung, als das Vogelparadies angelegt wurde, auf die Barrikaden ging.

Wir sahen an den Ausschaupunkten jede Menge Vögel, brütende Haubentaucher und spazierende und brütende Kiebitze, viele Graugänse, noch mehr Möwen, Silberreiher, Strandläufer, Bachstelzen, verschiedene andere Gänse und Enten und jede Menge Frösche. Nur den Eisvogel haben wir leider nicht gesehen, obwohl H. Gaus viele Ansitzhilfen für ihn im Teich errichtet hat.

Wir erreichen auf unserer Wanderung verschiedene Aussichtsplätze wo wir hinter einer Holzwand mit Sehschlitzen ungesehen von den Vögeln unsere Beobachtungen machen konnten. Auch von einem zweistöckigen Turm aus konnten wir den ganzen Teich mit seinen Inseln überblicken, was mit 23 ha schon ein kleiner See ist. Nach dem See wanderten wir durch die angrenzenden Felder und Feuchtgebiete mit kleinen Tümpeln und Sitzhilfen für die durchziehenden Braunkehlchen, wieder zurück zum Bahnwärterhaus. Hier bedankte sich Heinz herzlich für die überaus engagierte und informative Führung und überreichte noch ein Geschenk. Anschließend fuhren wir zum Gerlenhofener Musikerheim und stillten dort im Biergarten, bei herrlichem Wetter, unseren Hunger und Durst.

Herzlichen Dank an Rosita und Hannes Krumm und Heinz Gerhardt für die erlebnisreiche und erkenntnisreiche Wanderung.

Rückschau Osterwanderung der Familiengruppoe

Mit GPS dem Osterhasen auf der Spur

Am Ostersamstag waren rund 40 große und kleine begeisterte Wanderer auf dem Rosenstein unterwegs, den Osterhasen zu finden – und dank der Leihgabe des Schwäbischen Albvereins Heubach sogar mit GPS-Geräten ausgestattet. An verschiedenen Stationen mussten allerlei Rätsel gelöst werden, um an immer wieder neue GPS-Koordinaten zu kommen. Neben Osternestern wurden dann sogar offizielle Geocaching Verstecke gefunden und ein Schlüssel, der das Tor zum Fernmeldeturm am Rosenstein öffnete. Nachdem 139 Stufen im Turm erklommen waren, konnten alle ganz neue Ausblicke auf die Region bestaunen. Natürlich durfte auch ein Besuch an der Ruine selbst und ein Eis an der Waldschenke nicht fehlen.

Wir sagen DANKE an Michaela Spielmann vom Schwäbischen Albverein für eine tolle Wanderung, bei der für Groß und Klein was geboten war. Ein weiterer Dank geht an die Ortsgruppe Heubach des SAV, die uns nicht nur ihren Spielplatz und die GPS-Geräte zur Verfügung gestellt hat, sondern auch das Tor in luftige Höhen für uns geöffnet hat.

Ausblick: Die nächste Wanderung des SAV Böhmenkirch für Familien findet am 5. Mai statt – dann geht’s aufs Aalbäumle bei Aalen.

Nähere Infos folgen …!

Rückschau Holzheim vom 17.03.2024

Rückschau auf die Halbtagswanderung am 17.03.2024 Holzheim St. Gotthardt.

Start war am Friedhofsparkplatz in Holzheim. Mit einer kleinen Ortsbesichtigung mit schönen blühenden Vorgärten begann unsere Wanderung.

Am anderen Ende von Holzheim wo es den Berg hoch ging zeigte uns Wanderführer Jürgen noch den Eingang zu einem großen Eiskeller der 1920 er Jahre, wo es noch eine große Brauerei in Holzheim gab. Am Aussichtspunkt, bei den drei Birken, war gute Sicht und so lag Holzheim, Göppingen und die drei Kaiserberge mit Staufeneck direkt vor uns. Nach einem weiteren Kilometer kamen wir bei der Friedenslinde an und hatten nun die Aussicht auf das blaue Band der Schwäbischen Alb vor uns, mit Wasserberg, Fuchseck, Kornberg, Bossler, Teck usw..

Wir kamen dann nach St Gotthardt wo wir den schönsten Gockelhahn bewundern konnten. Weiter ging`s vorbei am Friedhof zur Manzen- Ursenwanger Kreuzung, ein kleines Stück an der Straße entlang doch gleich wanderten wir wieder auf einem schmalen Wegle, vorbei bei den Osterhasen und schwarzen Hühnern. Diese legten wohl die Eier für die Osterhasen. Ein kleiner Anstieg durch den Wald und wir waren oben am Sportgelände. Einige freuten sich schon als sie das Sportlerheim Juragaststätte sahen, doch das war`s nicht, dort war nämlich wegen Krankheit geschlossen.

Weiter ging`s den Berg hinab und auf der anderen Seite wieder hinauf zum Waldheim im Buchrain dort machten wir dann unsere verdiente Pause. Danach wanderten wir auf der Höhe entlang und sahen noch einmal rechts die Kaiserberge und links die Alb. Auf der Wiese konnten wir den ersten einsam blühenden Löwenzahn entdecken, dann ging´s am Wasserreservoir vorbei hinunter durchs Neubaugebiet und durch den Friedhof zu unserem Parkplatz. Herzlichen Dank an Jürgen Schmitt für die schöne und aussichtsreiche Wanderung.