Rückschau Ausflug an die Mosel

Um 5:50 Uhr trafen wir uns bei gutem Ausflugswetter am neuen Feuerwehrmagazin in Böhmenkirch. Die Fahrt ging geradewegs nach Trier, mit kurzer Unterbrechung bei Hockenheim für das obligatorische Sektfrühstück.

In Trier erwarteten uns schon zwei Stadtführer.  In zwei Gruppen geteilt ging es los zur Porta Nigra, wo uns ihre Geschichte in ihren Bann zog. Erbaut von den Römern als Stadttor, später verkleidet mit Zusatzbauten und in eine Kirche verwandelt, danach wieder entkleidet und zum Denkmal Weltkulturerbe mutiert. Unser Stadtführer zeigte uns wie die Römer mit eisernen Klammern die Steinblöcke ohne Mörtel zusammenbauten. Das Fundament in 5 Meter Tiefe auf Fels gründeten und das Wasser, das damals noch dort war, durch doppelte Wände vom Bauort verdrängten. Wir schritten durch die Porta in die Stadt und bekamen zu manchem Haus bis zum Marktplatz noch interessante Erläuterungen. Am Marktplatz und eine Häuserzeile weiter, am Dom, ging es um die geistlichen Herrscher und ihre Bautätigkeit. Der Dom hat jedoch auch noch römische Bausubstanz und sonst noch viele danach kommende Baustile in sich vereinigt. Daneben gleich die Liebfrauenkirche mit ihren schönen Fenstern durch die die Mittagssonne schien und Paul zu einer schönen Melodie inspirierte. Wir besichtigten auch noch die Kathedrale mit ihren gewaltigen Ausmaßen, die eigentlich nicht als Kirche gebaut wurde. Danach machten wir noch vor der ältesten Apotheke Deutschlands von 1242 im Außenbereich des daneben befindlichen Cafe`s eine Kaffeepause, bevor wir zu unserem Hotel nach Enkirch fuhren, zum wohlverdienten Abendessen.

Freitag 4.7.25. Nach einem reichhaltigen Frühstück brachte uns der Bus nach Traben Trarbach. In der Stadt und nach einer kurzen Einführung trennten wir uns. Die eine Gruppe trat eine Wanderung an, die sie über den Moselsteig durch die Weinberge auf engen Weinbergsteigen und über die Moselhöhen zur Grevenburg, mit herrlichen Felsformationen und gigantischen Ausblicken auf das Moseltal führte. Auch eine Vorweinprobe absolvierten sie in Starkenburg. Dann ging`s vorbei an der Ruine Starkenburg und wieder hinunter nach Enkirch.

Die andere Gruppe die nicht so gut zu Fuß war, schaute sich Traben und Trarbach näher an. Als erstes bestiegen wir den alten Stadtturm, von wo aus wir einen guten Rundumblick auf die Stadt hatten. Dort erzählte uns die Stadtführerin Karin manche Geschichte. z.B. vom Mäzen der die ganzen alten Häuser aufgekauft und restauriert hat und dessen Villa am Berg auf Trarbach herunterschaut. In Traben, das auf der anderen Seite der Mosel liegt, hatten sich im vorigen Jahrhundert die Weinhändler ausgebreitet, mit riesigen Weinkellern, Da Traben Trarbach und Enkirch als evangelische Enklave im katholischen Moseltal ihren Wein an die evangelischen Holländer und auch in Deutschland gut verkaufen konnte, entwickelte sich dort der größte europäische Weinhandelsplatz nach Bordeaux. Auch die Geschichte der Gräfin Loretta von Sponheim, geboren 1300, die als junge Witwe die Regentschaft übernehmen musste und ihren Erzfeind, den Kurfürst Balduin von Luxemburg Erzbischof von Trier, auf einer Moselfahrt in Ihrem Gebiet überraschte und ihn auf der Starkenburg festsetzte. Sie kamen nachher scheint`s gut miteinander aus. Auch der Berg auf der gegenüberliegenden Moselseite hatte es in sich, dort bauten die Franzosen die Festung Mont Royal, 50 Hektar groß, die dann schon vor ihrer Fertigstellung wieder aufgegeben wurde. Wir wanderten über die Brücke nach Traben und schauten uns die prächtigen Jugendstil Villen der ehemaligen Weinhändler an. Danach fuhren wir mit dem Bus weiter nach Kloster Machern, dort besichtigten wir die kleine Kapelle und machten Mittagspause. Weiter ging es nach Bernkastel Kus wo uns eine Stadtführerin durch die Stadt führte. Sie erzähle von Nikolaus Kusanus, der das erste Altersheim für 30 alte Männer , die unvermögend waren und keine Familie hatten, einrichtete. Sie konnten dort leben und bekamen pro Tag 2 Liter Wein. Dieses Haus besteht heute noch, doch den Wein gib es dort nicht mehr. Bernkastel hat eine wunderschöne enge Altstadt, schön restaurierte Häuser, auch schmale Häuser und Gassen. Als Besonderes ist der Doctorwein zu erwähnen. Die Legende erzählt der Trierer Bischof war schwer erkrankt, viele Arzte und Heiler waren erfolglos wieder abgezogen. Da brachte ihm ein Winzer von Bernkastel ein kleines Fässchen Wein und als er daraus getrunken hatte wurde er wieder gesund und sagt: das ist der Doctorwein. Seit der Zeit gibt es hier den Doctorwein. Der Doctor-Weinberg liegt oberhalb von Bernkastel und ist nur 3,2 Hektar groß. Laut Stadtführerin gibt es dort eine Gesteinsverwerfung, der Schiefer ist hier senkrecht gelagert, so können sich die Wurzeln der Weinstöcke bis zu 23 Meter in die Tiefe bohren. Der Weinberg wird nicht bewässert das Unkraut wird nicht bekämpft, es vertrocknet immer wieder. Anschließend fuhren wir zum Weingut Immich Anker zur Weinprobe, dort traf dann unsere Höhenwandergruppe ebenfalls ein. Zuerst gab es eine Führung durch den Weinkeller und anschließend verschiedene Weine zu verkosten. Nach dem Abendessen im Hotel saßen wir noch zusammen bei einem Glas Wein auf der Hotelterrasse.

Samstag 5.7.25 Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Cochem und dort gleich weiter mit dem Mosel-Wein Express durch die Stadt. Die Erklärungen über den Lautsprecher im Wagen waren jedoch schwierig zu verstehen wegen des lauten Motors. Danach gab es jedoch erst die rechte Stadtführung durch unsere Cochemerin Claudia. Durch die Altstadt, vorbei an ihrer ehemaligen Wohnung und dem Spielwarengeschäft, zum mittelalterlichen Marktplatz und dann über steile Treppen und enge Gässchen an Weinbergen und Obstbäumen vorbei immer zur Oberstadt, wo sie auch mal wohnte und weiter zum schönsten Aussichtspunkt über Cochem, das Schloss und die Mosel. Sie wusste viele Geschichten und Episoden zu erzählen. Nachdem wir wieder unten an der Mosel angelangt waren, schauten wir noch in die Kirche rein, tranken ein Weizen oder schlotzten ein Eis im Cafe bevor wir das Schiff bestiegen und nach Beilstein durch´s schöne Moseltal fuhren. Unterwegs wurden wir noch durch eine Schleuse auf höheres Niveau gehoben. Am Hafen empfing uns schon der Stadtführer und von ihm wurden wir gleich mal in die Enge geführt, wo er uns die Grundgedanken zu Beilstein erklärte. Er hatte alte Bilder von Beilstein zusammengetragen und zeigte uns nun, wo wir das heute noch finden können. Er erzählte von Juden die eine Ecke des Städtchens besiedelten, der Familie Lipmann die übriggeblieben ist, jedoch zum christlichen Glauben übergetreten ist und heute Hotels in Beilstein betreibt. Er erzähle von der langen Treppe die hinauf führt zum Kloster und Klosterkirche und restauriert wurde, und dadurch ihren Scharm verloren hat. Auch von den Fischern, die vor ihrem Haus Balken aufgestellt hatten, die sich im Nachhinein, als Aufhängevorrichtung für Fischernetze herausstellen. Er hatte sogar ein Bild, wo die Schwäne in der engen Schwanengasse bei der Überschwemmung auf der Straße schwammen.

Danach ging`s mit dem Bus wieder zurück zum Hotel. Nach dem Abendessen im Hotel trafen sich alle Hausgäste auf der Terrasse Paul und Jürgen machten Musik und wir sangen zusammen einige Lieder, plötzlich stand eine Frau auf und erzählte einen Witz Wie sich nachher herausstelle war eine ganze Gruppe Frauen aus Köln auch in unserem Hotel. So wechselten sich Witze und Lieder ab und es war ein wunderschöner Abend.

Sonntag 6.7.25 Nachdem wir gefrühstückt, Koffer gepackt und eingeladen hatten, verabschiedete sich noch der Wirt des Hotels, wünschte uns eine gute Heimreise und schloss mit dem Satz „Leute macht Urlaub, geht auf Reisen, sonst machen andere Urlaub mit eurem Geld“. Wir fuhren dann das Moseltal flussabwärts und bogen dann links ab Richtung Eifel. Dort ging´s auch durch enge Ortschaften, bis zum Parkplatz der Burg Eltz. Von hier aus wanderten wir noch ca. 1km bis zur Burg. Wir bekamen dort eine interessante Führung durch verschiedene Räume. Auch Rüstungen und Waffen waren an den Wänden aufgehängt. Von Hellebarde mit Beil, Haken und Picke kommt das Sprichwort „Von der Pike auf gelernt“, her“. Im Versammlungsraum mit seinem großen Tisch war an der Wand eine Maske, sie stellt den Narren dar, was bedeutet; in diesem Raum gilt die freie Rede. Über der Tür ist die Schweigerose angebracht, was bedeutet, dass nichts, was in diesem Raum gesagt wird, nach außen dringen darf. Die Küche mit den alten Gerätschaften durfte natürlich auch nicht fehlen. Dann gingen wir noch durch die Schatzkammer mit wunderschönem goldenen und silbernen Figuren und Schmuckstücken, Dolchen, Schwertern,  Armbrustwaffen, Büchern und Schriften, auch Elfenbeinschnitzereien und vieles mehr. Wir konnten dann mit dem Schuttlebus zurück zum Parkplatz fahren. Dort hatte unser Fahrer schon den Kaffee und Hefezopf hergerichtet. Weiter fuhren wir nach Koblenz. Teilweise mussten wir in Ortschaften, wegen gesperrten Straßen für Weinfeste, Umleitungen fahren . In den engen Straßen durch Wohngebiete mussten wir unseren Fahrer Roland bewundern, wie er den großen Bus durch die engen Gassen mit geparkten Autos jonglierte. Alle Achtung. In Koblenz angekommen wanderten wir dann zum deutschen Eck wo Mutter Mosel und Vater Rhein sich vereinigen, schauten auf zum Kaiser Wilhelm und über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein, wo auch die Seilbahn hinüber führt. Heimwärts fuhren wir über Abstadt, dort kehrten wir im Blockhaus Seeger ein. Nochmals etwas Gutes für den Magen und nach ein paar Kilometern war diese schöne Reise, dieser herrliche Ausflug, zu Ende.

Vielen herzlichen Dank an alle Teilnehmer, auch an die Stadtführerin Claudia in Cochem und besonders Margit und Georg Binder für die Organisation und Planung und den reibungslosen Ablauf des schönen, erlebnisreichen und harmonischen Albvereinsausfluges 2025 an die Mosel.

js

Rückschau „Ab ins kühle Nass“ I und II

Paddelspaß auf der Brenz – ein gelungener Tag voller Natur, Bewegung und guter Laune
Am 28. Juni 2025 veranstaltete die Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins Böhmenkirch eine Kanutour auf der Brenz – und fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit dabei. Unterstützt von zwei erfahrenen Guides, die uns den ganzen Tag über begleitet haben, wurde der Ausflug zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Zu Beginn gab es eine ausführliche Einweisung in die Technik des Paddelns und den Umgang mit den Kanus. Auf dem Wasser hatte dann schon nach kurzer Zeit jeder den Dreh raus – und aus Neulingen wurden schnell Steuerprofis, die sich sicher und mit viel Spaß über das Wasser bewegten.
Unsere Tour führte uns mit den Kanus von Herbrechtingen nach Hermaringen – eine landschaftlich reizvolle Strecke mit ruhigen Abschnitten und kleinen Herausforderungen, die für Abwechslung sorgten; so konnten wir unterwegs sogar eine Schwanenfamilie aus nächster Nähe beobachten – und manches Boot musste doch recht schnell das Weite suchen.
Das Wetter hätte nicht besser sein können: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und angenehme Temperaturen sorgten für beste Bedingungen. Egal ob gemütlich paddelnd oder mit einem kleinen Sprung ins kühle Nass – alle hatten Spaß an dieser Aktion.
Am Ende des Tages waren sich alle einig: Das war ein toller Ausflug mit vielen schönen Eindrücken und viel Bewegung in der Natur.
Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und an an den Albverein Böhmenkirch für die Ermöglichung dieses Tags auf der Brenz.
Bachexpedition 
Am Nachmittag trafen sich gut 20 kleine Wanderer und Begleitungen in Lautern. Nach einem kurzweiligen Spaziergang entlang der Lauter war das schattige Ziel direkt am Bach und Waldrand schnell erreicht.
Neben einem kleinen Picknick wurden dort  fleißig Mini-Floße aus den unterwegs gesammelten Zweigen gebastelt und anschließend auf ihre Schwimmtauglichkeit getestet. Dabei entstanden kreative Bauten, teils mit hübschen Masten, und verzückten die kleinen Bootlesbauer bei ihrer Probefahrt.
Neben guter Erfrischung am und v.a. im Wasser für Groß und Klein wurden noch die Bachbewohner beobachtet. Mit Lupengläser gelang es neben Bachflohkrebsen sogar Molche zu fangen, die interessiert begutachtet und danach wieder in den Bach entlassen wurden.

Alles in allem waren es bei sommerlichen Temperaturen zwei schöne Ausflüge am, im und auf dem Wasser, bei denen insgesamt über 60 Personen teilgenommen haben.

Veranstaltungen und Anregungen 
Nun steht erstmal eine Sommerpause bei der Böhmenkircher Familiengruppe an, die jedoch natur- und wanderbegeisterte Familien nicht davon abhalten soll, die Umgebung und die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten auf eigene Faust zu entdecken.
Tolle Tipps findet ihr u.a. auf der Homepage des Schwäbischen Albvereins, insbesondere auf der Familienseite: https://familien.albverein.net/

Wir wünschen allen eine schöne Sommerzeit und freuen uns auf weitere schöne Touren mit euch, weitere Termine folgen.

Eure Familiengruppe mit Ilona, Karin, Petra und Carola

Rückschau: Dem Osterhasen auf der Spur

Passend zur Osterzeit machten sich am 6. April rund 60 große und kleine Wanderer auf Eiersuche rund um Ostlandkreuz und Geiselstein.

Aufgeteilt in zwei Gruppen wanderten wir los, um uns dann am ersten Zwischenstopp, dem Ostlandkreuz, zu treffen und zusammen den herrlichen Blick über die 5-Täler-Stadt Geislingen zu genießen. Von dort aus ging es auf unterschiedlichen Pfaden weiter in Richtung Geiselsteinhaus. Die älteren Kinder hatten auf ihrer Tour einige Rätsel passend zur Osterzeit zu lösen, die kleineren Kinder waren schnell in eine muntere Eiersuche und Spiele vertieft.

Am Geiselsteinhaus angekommen blieb genug Zeit, um zusammen in der Sonne zu sitzen, etwas zu trinken und zu reden oder den Spielplatz ausgiebig zu testen.

Ein Lob an unsere jungen Mitglieder, denen wir für ihre Teilnahme an vielen Aktionen in den vergangenen Jahren ein kleines Geschenk überreichen konnten.

 

Ausblick: Die nächste Wanderung des SAV Böhmenkirch für Familien findet am 25. Mai statt – dann erkunden wir den Rechberg mit einer Burgführung. Nähere Infos folgen …!

Eure SAV-Familiengruppe

(familienwandern-boeki@gmx.de)

Rückschau Wanderung Metlangen/Hölltal/Hohenrechberg

Von einem Parkplatz in Metlangen starteten wir ins Hölltal bei herrlichem wolkenlosem Frühlingswetter, nur der Wind war ziemlich kalt. Immer wieder trafen wir auf Steelen in denen die besonderen Erd- und Gesteinsschichten ausgestellt waren.

Steil ging es hinab ins Hölltal, unten gab es eine Bachüberquerung, eine Furt, die jedoch durch eine Fußgängerbrücke umgangen werden konnte. Der Schlehdorn blühte und dazwischen sogar schon die wilden Kirschen. Vorbei an Stubensandsteinbänken gingen wir dann scharf links, Richtung Schönbronn, wieder aufwärts. Dort bewunderten wir Limpurger Rinder. Es ist die älteste noch existierende Rinderrasse Württembergs. Sie entstand nach dem 30jährigen Krieg durch Einkreuzungen des Roten Landviehs und dem Allgäuer Vieh.

Am Ende des Weilers Schönbronn trafen wir auf die Kapelle, erbaut 1895. Da sie geschlossen war konnten wir sie nur von außen bewundern. Auch einer unserer Mitwanderer wurde in diesem kleinen Ort geboren.

Einige hundert Meter weiter an einem großen Holzstapel machten wir dann unsere Mittagspause. Es gab zum Nachtisch Süßigkeiten und Hochprozentiges und auch herrliche Ausblicke in die Umgebung, zum Hohenstaufen und zum Rechberg. Weiter wanderten wir nach Reitprechts. Am ersten Haus gab`s gleich junge Osterhasen zu besichtigen und im Ort gewaltige Kanalisationsbaustellen. Doch dann stiegen wir hinauf nach Rechberg. Kurz vor Rechberg trafen wir auf den Weg, der vom Hohenstaufen über den Aasrücken zum Rechberg führt. Den wanderten wir weiter durch den Ort, hinauf bis zur Burg Hohenrechberg. Als wir unter der Zugbrücke also im Burggraben ankamen, hatten wir noch steile Stufen bis zur Burg zu überwinden. Dort konnten wir uns erst mal ausruhen und gemütlich Kaffee trinken. Anschließend besichtigten einige noch die Burg. Der Rückweg nach Metlangen ging nur noch bergab mit einer gigantischen Aussicht auf Metlangen, Straßdorf, Schwäbisch Gmünd – eine wunderbare Landschaft.

Herzlichen Dank an unsere Wanderführer Irmgard und Josef Lenz für die Vorbereitung und Führung dieser schönen Wanderung.

Rückschau Rund um Steinenkirch

Warum denn in die Ferne schweifen………………………………………….

Zu unserer Halbtageswanderung trafen wir uns am Dorfhaus in Steinenkirch. Das Wetter war etwas bedeckt, aber es blieb die ganze Wanderung über trocken. Wir wanderten an der großen Linde vorbei Richtung Ravenstein, gingen aber dann an der kleinen Linde geradewegs nach unten zum Wald, wo es schon eine große Stelle mit Veilchen gab. Weiter ging es zum Kutschenbergele und weiter am Trauf entlang, gegenüber der Steige, zum Brunnensteig, wo viele kleine weiße Buschwindröschen unseren Weg säumten. Wir kamen an der Villa Keller mit ihren Natursteinmauern vorbei, dann gingen wir ein Stück den Anfang der alten Steige und überquerten anschließend die neue Steige.

Drüben wanderten wir den Albtraufweg entlang, wo man durch das Frühjahr und die Abholzung von vielen Bäumen, einen schönen Ausblick auf Schnittlingen, das Roggental und die Stöttener Windräder hatte. An einer Stelle gingen wir vor bis zum Albtrauf und blickten hinunter ins Roggental. Besichtigten von oben die Lange Wand, den Nägelesfels und den Katharinensteig. Wir kamen an Zahns Hütte vorbei, auch am Einstieg für den ehemaligen Steigweg, der ja gesperrt ist. Draußen an den Felsen hatten wir eine weite Sicht wo früher alles durch Dickicht und Wald zugestellt war. Wir sahen die drei großen Felsen: den Gabelfelsen, den mit der Kiefer, den Dritten der immer wegen den Vögeln gesperrt war. Auch noch viele kleinere Felsen, die früher vom Wald versteckt waren, waren zu sehen.

Von hier aus sahen wir auch die Vordere und die Obere Roggenmühle aus der Vogelperspektive. Dann ging`s durch Wald und Wiese weiter, durchs Schneckengärtle hinunter zum Anfang des Magentals. Aufwärts, an schönen alten Ahorn und Eichenbäumen vorbei, zur Heidenheimer Alpenvereinshütte. Dort gab`s Kaffee und Kuchen und eine schöne Pause. Danach wanderten wir wieder durch den Anfang des Magentals zurück nach Steinenkirch.

Herzlichen Dank im Namen der OG an Wanderführer Jürgen Schmitt und an den Wettergott, der den Regen bis zum Abend aufgehalten hat.                          JS

 

Rückschau Lonequellrunde

Am Parkplatz bei der Kirche in Urspring starteten wir mit 32 Teilnehmern. Erst ein Stück durch Urspring und dann aufwärts zum Hägelesberg, den wir in halber Höhe umrundeten und dann weiter vorbei am ehemaligen Kastell „Ad Lunam“ und der römischen Zivilsiedlung der Lonseeer Heide zu. Dort waren die Wacholder und Grasflächen noch ziemlich unansehnlich und dazwischen standen auch etliche Fichten und Weißtannen.

Entlang der Heide ging`s dann weiter bis wir nach einer Trinkpause noch nach rechts abbogen und dann kurz vor Halzhausen wieder ins Lonetal, und weiter zum Lonesee kamen. Doch kurz vorher begegnete uns noch der Yeti. Am Lonesee bewunderten wir manche Schnitzereien, wie Adler und Wildschwein auch den Löwenmenschen aus dem Lonetal. Beim gigantischen Monument des Steinzeitmenschen der den Löwenmenschen schnitzt machten wir noch ein Gruppenbild.

Weiter wanderten wir an dem munteren Bächlein Lone entlang nach Lonsee am Rathaus vorbei und wieder an der schön angelegten Lone, über Brücken und Erweiterungen zu kleinen Seen, wo dann die Wildenten aufflogen und ihre Kreise zogen. Am Ortsende passierten wir noch eine Mühle und wanderten dann auf einem schönen Schotterweg Urspring zu. Von dort fuhren wir nach Amstetten ins Cafe zu einem schönen Abschluss.

Herzlichen Dank an Maria und Eugen Bölstler für die schöne sehenswerte Vorfrühlingswanderung.

Nachruf Gerhard Michalka

Am 11.02.2025 verstarb unser

Vereinsmitglied

           Gerhard Michalka

Im Jahre 2009 trat Gerhard in die Ortsgruppe Böhmenkirch ein und war 16 Jahre lang treues Mitglied. Gerhard hat von 2013 bis 2023 das Amt des Vorstandes bekleidet, und sich sehr um die Ortsgruppe verdient gemacht. Sie hat ihm viel zu verdanken.

2023 wurde ihm die Silberne Ehrennadel vom Verein verliehen.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Seiner Frau Christa und seiner Familie sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Der Vorstand

Rückschau Kinder, Kinder es ist Winter

Auf Tierspurensuche am Pfaffensturz

Am 9. Februar veranstaltete die Familiengruppe eine Winterwanderung und machte sich von Lauterburg aus auf den Weg zum Aussichtspunkt Pfaffensturz. Trotz kühler Temperaturen waren die teilnehmenden Familien gut gelaunt und wissbegierig, was es unterwegs für Tierspuren zu entdecken gibt. Am Waldrand wurden zuerst verschiedene Fährten den Waldtieren zugeordnet und es zeigte sich, dass u.a. Maus und Eichhörnchen auf den ersten Blick nicht leicht zu unterscheiden sind. Nachdem die Aufgabe gelöst war, wurde mit allen eine Runde Hasenfange gespielt – spätestens jetzt hatte niemand mehr kalte Füße.

Auf schmalen Pfaden ging es am Berghang entlang. Unterwegs machten sich alle auf die Suche nach weiteren Tierspuren, die auch ohne Schnee erkennbar waren, so die Schlafplätze vom Reh. Zwei Plätze waren nicht nur deutlich an den weggescharrten Blättern zu erkennen, sondern es wurde auch noch Rehlosung und sogar Haare vom Reh entdeckt.

Am Aussichtspunkt Pfaffensturz angekommen, konnte man wegen des trüben Wetters zwar nicht weit sehen, aber das mitgebrachte Vesper schmeckte dennoch ausgezeichnet auf dem Bänkle unterm Gipfelkreuz. Der kurzweilige Rückweg ging dann vorbei an abgefressenen Fichtenzapfen vom Eichhörnchen und schon war der Ausgangspunkt wieder erreicht. Bevor sich alle verabschiedeten, bestanden die Kinder darauf, noch einmal „Hasenfange“ zu spielen. So ging die kleine Wanderung ausgelassen zu Ende und besonders die Kinder freuen sich schon auf die nächste Veranstaltung am 6. April. Bei der Osterwanderung sind dieses Mal Osternester zu suchen.

Weitere Informationen zur Osterwanderung folgen im Mitteilungsblatt und auf unserer Homepage unter https://boehmenkirch.albverein.eu

Rückschau Vortrag Mauritius

am 08.02.2025 im Gasthaus Rössle Steinenkirch

Hans brachte viele interessante Informationen und schöne und ungewöhnliche Bilder aus Mauritius mit. Mauritius liegt ca. 8000 km oder 11 Flugstunden von unserer Heimat entfernt. Auf der östlichen Seite von Afrika, noch östlicher als Madagaskar, liegt die kleine Insel die erst im 17. Jahrhundert von den holländischen Seefahrern entdeckt und dann eine kurze Zeit besiedelt wurde. Danach von französischen und wiederum später von englischen Machthabern beherrscht wurde. Weshalb die Landessprache heute englisch ist und auch der Verkehr sich links bewegt. Ein sehr großer Artenreichtum an Pflanzen und Tieren, sowie ein schneeweißer Strand ist hier überall anzutreffen. Um die Insel herum liegen durchgehend Sandbänke und Atolle, dadurch ist es nur an zwei Stellen möglich, mit größeren Schiffen auf der Insel anzulegen. Ca. 50 % der Bevölkerung sind Inder die von der englischen Herrschaft angesiedelt wurden, hauptsächlich für den damals wichtigen Zuckerrohranbau. Das jedoch heute nur noch im kleinen Ausmaß angebaut wird. Auch die Verarbeitung zu Zucker,  Alkohol und  Rum wurde in den Jahren immer weniger, darum sind die großen Anlagen auch nur noch als Museum zu besichtigen. Die andere Hälfte der Bevölkerung sind verschiedene Nationalitäten und Glaubensrichtungen. Ein großes Völkergemisch. Dadurch, dass die Engländer den Menschen damals ihre Rechte und Freiheiten beließen, entwickelte sich mit der Zeit eine demokratische politische Struktur, die viele verschiedene Ethnologieen nebeneinander gut existieren lässt. Der frühere Zuckerrohranbau wird heute durch Gemüse und Früchte wie Ananas, Muskatnuss, Zitronen und so weiter ersetzt.

Hans zeigte uns auch eine Einzigartigkeit die auf der Erde sonst nicht vorkommt. Ein Gebiet wo verschiedenfarbige Erden dicht beieinanderliegen. Das Besondere daran ist, dass, wenn man von verschiedenen Standpunkten darauf blickt die Farben wieder anders sind. Es sieht wie kleine Sandhügel aus,  ist jedoch festes Gestein. Es wächst auch nichts darauf.

Die Hauptstadt ist eine moderne Stadt mit Hafen und Hochhäusern, wie bei uns. Im botanischen Garten sahen wir viele verschiedene Bäume und Pflanzen, Vögel und Affen, auch Wasserpflanzen auf Seen mit schwimmenden Riesenblättern.

Im Inneren der Insel sind ca. 800 Meter hohe Berge dort gib es auch viel Wasser, das heißt Süßwasser, das über schöne Wasserfälle von den Bergen kommt. Als Hans dort war im Januar hatte es dort zwischen 28 und 32 C°. Er sagte herrliches Wetter keinen Regen und angenehme Temperaturen. Herzlichen Dank an Hans Gold für diesen ausführlichen und schönen Vortrag, über ein uns unbekanntes Land.                                                                                                       JS

Rückschau Jubiläumsweg Bartholomä

Schwäbischer Albverein OG Böhmenkirch

Wanderung Jubiläumsweg Bartholomä am 19.01.2025

Auf der Fahrt von Böhmenkirch nach Bartholomä, gleich nach den Heidhöfen, war der Nebel verschwunden und wunderbarer Sonnenschein.

Am Parkplatz beim Skilift gegenüber dem Amalienhof ging unsere Wanderung leicht rutschend los. Der Anfang des Weges durch den Wald war gefroren und ziemlich glatt. Doch je weiter wir aus dem Wald heraus kamen und die Sonne uns den Weg trocknete, ging das wandern immer besser. Wir kamen an Sitzgelegenheiten für Riesen vorbei, mit wunderbarer Aussicht auf Bartholomä. Weiter gingen wir am Sportplatz vorbei, scharf nach links, Richtung der Straße nach Böhmenkirch. Von dort ging`s zum Bärenberg. Wieder hatten wir eine schöne Aussicht über Bartholomä, diesmal von der anderen Seite. Am Waldrand entlang bis zum Sportheim und dann in den Ort am Dorfteich vorbei, durch ein wunderschönes Neubaugebiet mit verwinkelten Straßen und schönen Häusern. Plötzlich waren wir auf der Straße nach Irrmannsweiler und zweigten wieder ab ins Industriegebiet, mit manchen großen Fabriken. Danach überquerten wir die Straße zum Wental und wanderten dann auf unseren vereisten Parkplatz zu.

Margit bedankte sich herzlich bei Otto für die schöne Wanderung. Wir trafen uns anschließend noch alle in der Wental Gaststätte zum wohlverdienten Kaffee und Kuchen.

Herzlichen Dank an Otto Nagel für diese schöne sonnige Wanderung nach dem Nebel der vergangenen Tage.                                                                                                       JS