Rückschau Jahresabschlussfeier

Mit einem Lied begann die Feier und Heinz begrüßte alle eingelad´nen Gäste heuer. Er sprach so manche an beim Namen, die heut ins Gasthaus Rössle kamen.

Er bedankte sich für die wohlgelungenen Aktionen und Wanderungen in diesem Jahr, bei allen die dazu beigetragen haben, dieses Jahresprogramm zu gestalten, auszufüllen und zu realisieren. Es war gespickt mit manchem Höhepunkt, wie Eis beim Jubiläumsweg, Skulpturen im Lonetal, Ausblicken bei Steinenkirch, Frühling im Hölltal, Wasser und Schwäne bei Elchingen, Immenblatt bei Zöschingen, ein Ausflug an die Mosel mit Highlights ohne Ende, einer Abendwanderung am Golfplatz, entlang dem Bächlein, Frühwanderung mit Schlossblick, Albschäferweg mit Wentalweible, Wildschweinweg mit schwäbischem Spruchweg, Tegelberg im Herbstlaub, und die herrlichen Höhepunkte bei den Aktionen der Familiengruppe, da ging`s um den Winter, um Ostereier, um den Rechberg, um Wasser, um Wind und Drachen und um das Geisterlicht. Weitere Höhepunkte waren der DIA Vortrag über Mauritius, der Vortrag über die neue Hülbe und natürlich das große Highlight Baumpflanzaktion.

Auch erzählte Heinz von Tieren, die sich über Weihnachten unterhielten. Mit weiteren Liedern wurde das Gemeinsame Essen eingeleitet. Im Anschluss daran wurden die Ehrungen, mit der silbernen Ehrennadel, durch Heinz vorgenommen. Wolfgang Biegert, Georg Gebhard, und Josef Geiger waren die Geehrten.

Auch Margit Binder und Claudia Kübler-Deschamps und Otto Nagel wurden mit einer Flasche Wein bedacht für die Organisation des Ausflugs und der Mehrtageswanderung.

Danach würdigte Roland Lang von der Bürgerstiftung, die Arbeit der Ortsgruppe, insbesondere und für die Allgemeinheit, mit einem Spenden Scheck. Mit einigen Zeilen, aus der Sprache und der Volkseele der Schwaben, konnte Jürgen die anwesenden Wanderfreunde erheitern. Den Schlussakkord setzten dann noch Rosita, Paul und Jürgen mit ein paar Liedern.

Ein herzliches Dankeschön an Alle die gekommen sind, und ein großes Dankeschön im Namen Aller, für die gute, fröhliche und herrliche Moderation dieses Abends durch unseren Vorstand Heinz.

Das letzte Highlight am 27.12. 2025 im Ochsenhau steht noch aus. Trotzdem wünschen wir allen schon frohe Weihnachtsfeiertage und ein gutes neues Jahr.                                                                                           JS

Rückschau Familiengruppe Herbstaktionen

Im Herbst gab es gleich zwei Aktionen der Familiengruppe: Die kleineren Kinder konnten am 26. Oktober Drachen steigen lassen und für die größeren Kinder hieß es am 15. November in Heubach das Geisterlicht zu finden.
Lasst die Drachen steigen
Bei wahrlich herbstlichem Wetter trafen sich 11 Familien am Skihang Treffelhausen, um mit den Kindern die Drachen steigen zu lassen.
Bereits auf dem Weg zum oberen Hangende stiegen die ersten Drachen bei kräftigem Wind in den Himmel. Zeitgleich setze aber auch Nieselregen ein. Ein Drache wollte besonders hoch hinaus, riss sich los und konnte trotz schnellem Einsatz nicht mehr eingefangen werden. Er hat hoffentlich einen weiten Flug erlebt 😉
Auf der Wiese am oberen Ende des Hanges angekommen, durften die Drachen noch ein wenig in die Lüfte steigen, bevor wir uns mit dem mitgebrachtem Punsch und Glühwein wärmten. Aufgrund des Wetters machten wir uns dann allerdings früher als geplant wieder auf den Heinmweg und freuten uns auf ein warmes und trockenes Zuhause.
Auf nächtlicher Suche nach dem Geisterlicht
Am 15. November kamen in de Abenddämmerung in Heubach acht Familien zusammen, um das geheimnisvollele Geisterlicht der Kobolde zu entdecken. Der Fachbereich Familie des Schwäbischen Albvereins hatte zusammen mit Familiengruppe Böhmenkirch zu der nächtlichen Suche am Utzenberg eingeladen.
Damit auch Menschen dieses besondere Leuchten sehen können, braucht es fünf bestimmte Gegenstände – und genau diese sollten die Teilnehmer während der Wanderung sammeln. An fünf Stationen waren dafür wache Sinne, Geschick und vor allem Spürsinn gefragt, denn es erwarteten die mutigen Sucher Aufgaben wie z.B. ein blinder Spaziergang, Geschmacks-, Hör- und Riechtests, verschiedene Suchaufgaben und Rätsel. In der Dunkelheit war es nicht immer leicht, doch mit Taschenlampen und vereinten Kräften meisterte die Gruppe alle Herausforderungen, so dass am Schuss das zauberhafte Geisterlicht sichtbar gemacht werden konnte.
Zurück am Spielplatz gab es dann auch endlich die heiß ersehnten Würstchen vom Lagerfeuer, denn eine Nachtwanderung macht richtig hungrig, wie sich unterwegs schnell zeigte.
Vielen Dank an Famile Schäfauer, die für den gelungenen Abschluss des kleinen Nachtabenteuers sorgte!

„800 Bäume pflanzen zur 800 Jahrfeier von Böhmenkirch“

Bericht über die Baumpflanzaktion des Albvereins am 15. 11. 2025

Im letzten Jahr rief Bürgermeister Nägele alle Vereine dazu auf, zu dem Festjahr „800 Jahre Böhmenkirch“ einen Beitrag zu leisten.  Unser Vorstand Heinz Gerhardt hatte eine tolle Idee und machte der Gemeinde den Vorschlag, die Ortsgruppe Böhmenkirch des Schwäbischen Albvereines würde 800 Bäume pflanzen. Diese Idee wurde von BM Nägele für gut befunden und dieser hat mit dem Förster Mangold gleich Ausschau nach einem passenden Gelände gehalten. Ein 4000 qm großes Grundstück im Ochsenhau/Warzenstein wurde dafür bereitgestellt.

Am Samstag den 15.11. war es dann soweit. Um 8.30 Uhr trafen sich einige Leute unter der Leitung von Rolf Staudenmaier, unserem 2. Vorstand, am Bauhof in Böhmenkirch, um die Bäume aufzuladen, die dann im Ochsenhau am Warzenstein eingepflanzt werden sollten. Die weiteren Helfer kamen dann um 9.00 Uhr zur Pflanzaktion dazu. Das Wetter wurde immer besser und nach dem Wässern der Pflanzen und Beschneiden der Wurzeln, fing Eugen Bölstler schon an, mit dem Bohrgerät Pflanzlöcher zu bohren. Bereits am Donnerstag davor waren einige Männer tätig um die Pflanzpunkte zu markieren. Rolf instruierte die Pflanzer dann, wo welche Sträucher und Bäume eingepflanzt werden sollten.

Es waren insgesamt 950 Pflanzen in den Boden zu bringen. Im Traufbereich Büsche und Hecken (Weißdorn, Hartriegel und Pfaffenhütchen) dahinter im Saumbereich Elsbeere, Mehlbeere, Wildbirne und Vogelbeere, im Hauptbestand Bergahorn, Vogelkirsche, Spitzahorn und Walnuss. Schon nahmen sich die Pflanzer einige vorbereitete Pflanzen und bald war eine Reihe bepflanzt. Auch Bürgermeister Nägele war gekommen und packte mit an.

Nach und nach kamen auch unsere jungen Pflanzer der Familiengruppe an und legten gleich los. Petra Hillenbrand hatte schon vorbereitete Pflanzenanhänger mitgebracht, wo die Kinder ihre gepflanzten Bäume bezeichnen konnten. So war bald eine fröhliche Pflanzerei im Gange, mit Kindern, Vätern, Müttern, Opas und Omas. Natürlich waren auch Profis dabei die nach dem Rechten schauten.  Jedes Kind bekam außerdem noch eine Urkunde mit den Koordinaten seines eingepflanzten Baumes.

Nach 2 ½ Stunden waren alle 950 Pflanzen gepflanzt.

Das Verpflegungsteam war auch schon eingetroffen und so feierten wir unsere erfolgreiche Pflanzaktion, bei herrlichem Herbstsonnenschein mit warmen Leberkäsewecken, Getränken, Kaffee, Tee, Punsch und Hefezopf. Für die Älteren gab´s dann noch Hochprozentiges aus dem Garten von Heinz.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, Pflanzerinnen und Pflanzer, an das Verpflegungsteam und allen Organisatoren die im Vorfeld Gespräche mit Förster, Bürgermeister und Gemeindeverwaltung geführt haben. Und besonders dem unermüdlichen Pflanzlochbohrer Eugen.                                                                                                                    JS u. SH

Rückschau Tegelhof-Kuhfelsen-Hohenstein-Maierhalde

Vom Parkplatz oberhalb dem Tegelhof wanderten wir zum Kuhfelsen. Dort hatten wir eine schöne Aussicht auf Kuchen und Geislingen. Trotz des bedeckten Wetters hatten wir eine gute Sicht. Dann wanderten wir weiter am Albtrauf entlang, über laubbedeckte Waldwege, die auch mal etwas rutschig waren. Durch die laubfreien Bäume war es doch etwas heller als vermutet, mit Ausblicken aufs Tal und auf viele abgestorbene Bäume. Ab und zu mussten wir drübersteigen oder drunter durchschlüpfen. Eine gigantische Farborgie in grün, hellgrün, gelb, orange, rot, braun und grau, der Blätter auf dem Boden und noch in den Ästen, war unser Begleiter. Auch an den Windrädern und an der Hexenschanze kamen wir vorbei und erreichten den Hohenstein. Mit herrlicher Aussicht auf Gingen, Grünen Berg, Wasserberg, Fuchseck und natürlich das Filstal hinunter, den Hohenstaufen, Ramsberg, Staufeneck und so weiter. Hier gab es dann Süßigkeiten und Hochprozentiges. Weiter ging die Reise zur Maierhalde, einem der schönsten Ausblicke auf der schwäbischen Alb. Mit den drei Kaiserbergen, die auch Zeugenberge genannt werden, weil sie davon zeugen, dass die Alb einmal bis dorthin reichte. Vorbei an der Kuchalb, die früher im 13. Jahrhundert mal die Alm von Kuchen war, wanderten wir durch Wiesen Wald und Feld, dem Berghof (Tegelhof) zu. Dort kehrten wir ein. Bei Kaffee, Kuchen, Schnitzel und Maultaschen klang hier die wunderschöne Herbstwanderung, sogar ohne Regen, aus.

Herzlichen Dank an die Familien Binder und Kaiser für die Planung und Führung dieser herrlichen Wanderung

Rückschau Vortrag „Neue Hülbe“

Markus Bernath und Michael Novak vom BUND Naturschutz Alb- Neckar e.v., Bezirksgruppe Geislingen Steige, stellten uns das Kleinod „neue Hülbe“ auf der Rauen Wiese vor, das sich so, sonst auf der schwäbischen Alb, nicht findet. Nur noch im Schwarzwald und im Alpenvorland tritt eine solche Flora und Fauna auch auf. Sie meinten wir sollten stolz darauf sein, dass wir so etwas, so nahe bei uns haben.

Die Hülbe wurde wahrscheinlich im Mittelalter als Schafwaschanlage angelegt. Sie zeigten uns unzählige Bilder vieler Blumen und Pflanzen und auch Tieren, Vögel, Insekten, Amphibien, Spinnen, Libellen und Schmetterlingen und auch Blutegel, die dort vorkommen.

Ein Problem das in den letzten Jahren geballt auftrat, waren die Goldfische. Diese vermehrten sich zu tausenden, und brachten das eigentliche Hülbenleben aus dem Rhythmus. Man überlegte, wie man dieser Plage Herr werden sollte. Man müsste die ganze Hülbe auspumpen und die Fische entfernen, doch das würde dem anderen Leben der Hülbe auch gewaltig schaden. So kam man auf die Idee, man wusste jedoch nicht wie es ausgeht, einen Hecht einzusetzen. Dieser leistete aber ganze Arbeit. Herr Novak meinte sie werden ihn jetzt jedoch nicht verhungern lassen.

Zweites Problem: der Baum- und Buschbewuchs nahm gewaltig überhand. So musste eine größere Ausholzaktion und Ausbaggerung erfolgen, denn der Schwingrasen und die Uferzonen waren total verbuscht. Erfreulicher Weise wurden danach Pflanzen, die Jahrzehnte nicht gesehen wurden, wiederentdeckt. Blutauge, Sumpfveilchen, Natternzunge, Färberginster, Himmelfahrtsblümchen, Sandglöckchen und Fieberklee sind nur einige der Pflanzen, doch eine hat mich besonders fasziniert, die fleischfressende Pflanze, kleiner Wasserschlauch, ein gelbes Blümchen. An seinen Ausläufer, die unter Wasser schwimmen, hat er mehrere Fallen sowie winzige Beutel. Wenn ein Beutetierchen vor der Falle schwimmt geht die Klappe auf, der Beutel saugt Wasser ein und mit diesem das Beutetier. Im Beutel wird das Wasser wieder entfernt und gleichzeitig Verdauungssäfte erzeugt und so das Beutetier verdaut.

Herzlichen Dank an Herrn Bernath und Herrn Novak für den hochinteressanten Vortrag und natürlich auch für die Arbeiten die Sie für die Erhaltung unserer neuen Hülbe tun und veranlassen.                          JS

Rückschau Rundwanderweg „Wildschwein“ Bad Boll

Vergangenen Sonntag starteten 15 Wanderinnen und Wanderer bei wechselhaftem Wetter vom Friedhofsparkplatz in Bad Boll in Richtung Wildschweinweg. Der Weg führte steil ansteigend zur Boller Heide. Dieser Ort ist eine parkartige Lichtung mit alten Bäumen, Grillstelle und Schutzhütte.

Weiter ging es dann auf einem schmalen Pfad den Trauf entlang. Über den Katzenhäuleweg wanderten wir zum Dürnauer Viehhaus, wo ein besonderer Skulpturenpfad beginnt und sich ein wunderbarer Rastplatz, mit Sicht auf die Voralb-Gemeinden, das Filstal und die Drei-Kaiserberge, befindet. Leider war es uns nicht vergönnt, dort eine längere Pause einzulegen, da genau als wir unsere kleine Stärkung ausgepackt hatten, ein Regenschauer kam. Mit Schirm und Regenumhang ausgerüstet und dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, liefen wir weiter auf dem Katzenhäuleweg. Wir kamen über das Köpfle, an einer Schutzhütte vorbei, zum Galgenbuckel. Auf diesem Weg sahen wir auch drei Salamander liegen, leider waren sie schon verendet.

Am Galgenbuckel trafen wir auf den Leading Quality Trail Albtraufgänger, dem wir hinunter nach Gammelshausen folgten. Der Wanderweg, der zu Europas hochwertigen Wegen gehört, begleitete uns über den Obstlehrpfad und den Schwäbischen Spruchweg. Dort konnte man sehr seltene Obstbaumsorten und Sträucher bestaunen und über so manch lustigen Spruch schmunzeln. An Dürnau vorbei, bis zum ursprünglichen Aufstiegsweg zur Boller Heide, kamen wir wieder zurück nach Bad Boll.

Im Cafe Linde waren für uns Plätze reserviert und bei einer großen Auswahl an sehr leckeren Kuchen fand unser Wandertag ein genüssliches Ende.

Die Meinung der meisten Teilnehmer war am Schluss, dass man diese schöne Wanderung unbedingt bei besserem Wetter wiederholen müsse.

 

Rückschau Albschäferweg

Mehrtageswanderung Albschäferweg. Vom 2. Sept. bis 6. Sept. 2025

2.9.25 Vom Parkplatz am Bahnhof in Giengen Brenz wanderten wir durch Giengen zur großen Schäferwegtafel und Wanderkarte dem Startpunkt des Schäferweges an der Brenz. Von jetzt an ging es nur noch den blauen Schildern mit dem stilisierten Schäfer nach. Unter der Bahn durch und den Wald hinauf und schon sahen wir die erste bucklige Schafweide, jedoch noch ohne Schafe. Weiter ging es am Waldrand entlang und über die Straßenkreuzung zur Güssenburg. Hier konnten wir noch die gigantischen Schildmauerreste der ehemaligen Burg bewundern, die 3,50 m dick und heute noch 12 m hoch sind. Weiter wanderten wir durch den Festplatz und über eine schöne Heidelandschaft mit vielen Schlehdornhecken blau von unzähligen Beeren und großen Weißdornbüschen die wiederum rot von Beeren waren. Am Hirschberg auf einer wunderschönen Heide trafen wir auch die Schäferin mit ihren weißen Schafen. Sie erzählte uns, dass sie hier 220 Schafe auf der Weide habe, neben ihr saß der Hund. Nach der Frage wohin sie ziehen würde, sagte sie, nach Bergenweiler, was auch unser übernächstes Ziel war. Aber zuerst ging es zur Hürbemündung in die Brenz. Dort gab es Sitzgelegenheiten für unsere Mittagspause. Weiter wanderten wir vorbei an Bergenweiler und Sontheim durch abwechslungsreiche Landschaften mit schönen Ausblicken, durch Felder und Wälder bis wir in Stetten ob Lontal am Parkplatz Archäopark Vogelherd ankamen. Nun ging es nach Dettingen zum schwarzen Beck wo wir den Tag bei guten Kuchen oder auch Vesper ausklingen ließen.

3.9.25 Wiederum vom selben Parkplatz in Stetten wanderten wir, bei herrlichem Wetter über den Stettberg den Diebsteig hinab ins Lonetal auf der anderen Seite, wieder hinauf zum Kühberg. Oberhalb dem Lonetal ging`s entlang dem Trauf vorbei an der Kaltenburg und Hürben zur Autobahnraststätte Lontal. Dort überquerten wir die Autobahn. Für uns entschleunigte Wanderer war das ein besonderes Erlebnis wie unter uns der Alltag vorbei sauste und brauste. Bald darauf erreichten wir in der Nähe von Eselsburg das Brenztal und wanderten ihm entlang zur Domäne und. Burg Falkenstein. Dort auf dem Aussichtsfelsen hatten wir das Eselsburger Tal, dessen Schleife die Brenz, aus dem Schwäbischen Jura herausgearbeitet hat, in seiner ganzen Schönheit vor uns. Auch dort konnten wir Schafherden beobachten. Ein wunderschöner Waldweg führte uns oben am Trauf entlang bis er dann abwärts nach Anhausen zum Tor führte, wo unsere Autos standen. Auch an diesem Tag ging´s zum schwarzen Beck wo wir andere Köstlichkeiten versuchen konnten

Die beiden nächsten Tage habe ich ausgesetzt, das war bei dieser Wanderwoche ja auch der Vorteil, dass man individuell ein oder aussteigen konnte. Diese beiden Wanderungen von Anhausen nach Gerstetten und von Gerstetten nach Steinheim waren jedoch auch sehr schöne Wanderungen

6.9.25 Die letzte Wanderung führte uns von Steinheim über das Wental nach Zang. Der Hangweg um Steinheim mit schöner Aussicht auf Steinheim und Steinhirt, mit dem Kloster, geht über wunderschönes Heideland mit Wiesenwegen, dann über den Zanger Berg und eine Klinge hinab ins Wental. Und schon zum zweiten Mal ritten uns die Zanger Reiteramazonen über den Weg. Immer wieder bist du selbst erstaunt, dass du wieder irgendwo bist, wo du noch nie warst. Dann geht’s durchs obere Wental mit seinen gigantischen Felsformationen wie Wentalweible , Sphinx, Bischofshut und Liebende. In der Schutzhütte legten wir dann unsere Mittagspause ein. Nach einiger Zeit erreichten wir das Steinerne Meer und die Wentalgaststätte. Dann ging´s noch ein Stück durch Wälder bis nach Zang zum Parkplatz. In der Wentalgaststätte ließen wir dann die Wanderwoche ausklingen.

Alle Mitwanderer sagen herzlichen Dank an Otto Nagel für die Ausarbeitung und Führung der schönen und anspruchsvollen Wanderungen.

js

Nachruf Lorenz Staudenmaier

 

Am 24.07.2025 verstarb unser

Vereinsmitglied

           Lorenz Staudenmaier

Im Jahre 1986 trat Lorenz in die Ortsgruppe Böhmenkirch ein und war 39 Jahre lang treues Mitglied. Lorenz war Wanderführer mit Begeisterung. Mit ihm machten wir wunderschöne Wanderungen.

Lorenz war von 2008 bis 2024 Mitglied im Vorstand und begleitete das Amt des Wegewarts. Er machte 2011den Vorschlag eine Wintersonnwendfeier am Ende des Jahres zu veranstalten. Lorenz war die ganzen Jahre der Organisator hierfür und machte einen herrlichen Glühwein dazu.

2023 wurde ihm die Silberne Ehrennadel vom Verein verliehen.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Seiner Frau Renate und seiner Familien sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Rückschau Frühwanderung Weißenstein

Bei herrlichem Wanderwetter über den Steighof die Straße Richtung Aussiedlerhöfe und gleich links ab den Wiesenweg im Frühtau weiter zum Fuchsrainweg. Den überquerten wir und hielten auf die Lützelalb zu. Eine erste Pause auf der Lützelalb und weiter ging`s steil hinunter ins Tal. Auf halber Höhe ein wunderschöner Ausblick auf das Weißensteiner Schloss in der Morgensonne. Im Städtle war noch keine Sonne, nur das Schloss war angestrahlt wie mit einem gigantischen Scheinwerfer. Nach einer Strecke auf halber Höhe stiegen wir weiter abwärts, vorbei an einer rießigen Brommbeerhecke, durch den Pferdehof hinab zur Lauter. Unterwegs wurden wir noch fotografiert von einer Wildkamera. Wir wanderten über die Brücke, unter der die Lauter gewaltig rauschte weiter, und wieder den Albhang hinauf, zur Albvereinshütte der Ortsgruppe Weißenstein.  Dort wurden wir freudig von Herrn Distel mit den Worten empfangen: „Es ist aber schön, dass ihr aus dem nebligen Böhmenkirch zu uns ins sonnige Weißenstein gekommen seid.“ Ein herrliches Frühstück vor uns, bei einem Wetter wie gemalt, saßen wir vor der Hütte und vesperten die Weißensteiner Weißwürste mit Brezeln. Es gab auch Kaffee und einen besonders guten Hefezopf. Nach einer ausgiebigen Pause wanderten wir wieder durch Weißenstein, die Treffelhausener hatten uns schon am Schloss verlassen und wanderten den Waldweg nach Treffelhausen, wir aber haben ganz Weißenstein durchmessen und stiegen dann die steile Steige am Schießhaus hoch. Vorher zeigte uns Rosita noch ihren Mirabellenbaum und noch manch andere Sehenswürdigkeit.

Herzlichen Dank an Adelinde und Paul Heinzmann für die Organisation und Führung der wunderschönen Frühwanderung und besonderer Dank gilt auch Familie Distel und ihren Mitarbeitern von der Ortsgruppe Weißenstein.

Rückschau Abendwanderung in Reichenbach u.R.

Bei Regenwetter trafen wir uns um 17.00 Uhr beim Edeka Parkplatz in Böhmenkirch. Als wir unten in Reichenbach ankamen mussten wir alle unsere Regenjacken ausziehen, denn es schien die liebe Sonne. Vom Parkplatz Bürgerstüble wanderten wir Richtung Golfplatz und bogen dann links ab zum Reichenbach. Eine schöne Strecke am mäandernden Bächlein entlang, immer wieder mit Aussicht auf den sauber gemähten Golfplatz. Unseren Weg säumten im Unterholz versteckt und doch sichtbar, die orangeroten Fruchtstände des Aronstabs. Als wir dann am Eingang des Golfgeländes den See die Enten und den schönen Springbrunnen betrachteten, meinte Heinz: Jetzt kommt der einzige Anstieg in unserer Wanderung. Am Ramsberg ging`s nun recht steil hoch. Zur Rechten der Golfplatz, wo wir den Golfspielern zuschauen konnten. Oben angelangt gingen wir einen schönen Waldweg entlang, der uns nach einiger Zeit wieder nach unten ins Hohlenbachtal führte, wo wir den Golfplatz hinter uns ließen, vorbei an einem naturbelassenen Feld mit Tymian, Reinfarn Kandelabernachtkerze und noch vielen anderen Stauden, auf das Gasthaus Bürgerstüble zu steuerten. Dort feierten wir noch einen schönen Abschluss der gelungenen Abendwanderung, die wir bei strahlendem Sonnenschein, nicht wie befürchtet bei Regenwetter erwanderten. Herzlichen Dank an Doris und Heinz Gerhardt für die Vorbereitung und Führung der herrlichen Wanderung.