„800 Bäume pflanzen zur 800 Jahrfeier von Böhmenkirch“

Bericht über die Baumpflanzaktion des Albvereins am 15. 11. 2025

Im letzten Jahr rief Bürgermeister Nägele alle Vereine dazu auf, zu dem Festjahr „800 Jahre Böhmenkirch“ einen Beitrag zu leisten.  Unser Vorstand Heinz Gerhardt hatte eine tolle Idee und machte der Gemeinde den Vorschlag, die Ortsgruppe Böhmenkirch des Schwäbischen Albvereines würde 800 Bäume pflanzen. Diese Idee wurde von BM Nägele für gut befunden und dieser hat mit dem Förster Mangold gleich Ausschau nach einem passenden Gelände gehalten. Ein 4000 qm großes Grundstück im Ochsenhau/Warzenstein wurde dafür bereitgestellt.

Am Samstag den 15.11. war es dann soweit. Um 8.30 Uhr trafen sich einige Leute unter der Leitung von Rolf Staudenmaier, unserem 2. Vorstand, am Bauhof in Böhmenkirch, um die Bäume aufzuladen, die dann im Ochsenhau am Warzenstein eingepflanzt werden sollten. Die weiteren Helfer kamen dann um 9.00 Uhr zur Pflanzaktion dazu. Das Wetter wurde immer besser und nach dem Wässern der Pflanzen und Beschneiden der Wurzeln, fing Eugen Bölstler schon an, mit dem Bohrgerät Pflanzlöcher zu bohren. Bereits am Donnerstag davor waren einige Männer tätig um die Pflanzpunkte zu markieren. Rolf instruierte die Pflanzer dann, wo welche Sträucher und Bäume eingepflanzt werden sollten.

Es waren insgesamt 950 Pflanzen in den Boden zu bringen. Im Traufbereich Büsche und Hecken (Weißdorn, Hartriegel und Pfaffenhütchen) dahinter im Saumbereich Elsbeere, Mehlbeere, Wildbirne und Vogelbeere, im Hauptbestand Bergahorn, Vogelkirsche, Spitzahorn und Walnuss. Schon nahmen sich die Pflanzer einige vorbereitete Pflanzen und bald war eine Reihe bepflanzt. Auch Bürgermeister Nägele war gekommen und packte mit an.

Nach und nach kamen auch unsere jungen Pflanzer der Familiengruppe an und legten gleich los. Petra Hillenbrand hatte schon vorbereitete Pflanzenanhänger mitgebracht, wo die Kinder ihre gepflanzten Bäume bezeichnen konnten. So war bald eine fröhliche Pflanzerei im Gange, mit Kindern, Vätern, Müttern, Opas und Omas. Natürlich waren auch Profis dabei die nach dem Rechten schauten.  Jedes Kind bekam außerdem noch eine Urkunde mit den Koordinaten seines eingepflanzten Baumes.

Nach 2 ½ Stunden waren alle 950 Pflanzen gepflanzt.

Das Verpflegungsteam war auch schon eingetroffen und so feierten wir unsere erfolgreiche Pflanzaktion, bei herrlichem Herbstsonnenschein mit warmen Leberkäsewecken, Getränken, Kaffee, Tee, Punsch und Hefezopf. Für die Älteren gab´s dann noch Hochprozentiges aus dem Garten von Heinz.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, Pflanzerinnen und Pflanzer, an das Verpflegungsteam und allen Organisatoren die im Vorfeld Gespräche mit Förster, Bürgermeister und Gemeindeverwaltung geführt haben. Und besonders dem unermüdlichen Pflanzlochbohrer Eugen.                                                                                                                    JS u. SH

Rückschau Tegelhof-Kuhfelsen-Hohenstein-Maierhalde

Vom Parkplatz oberhalb dem Tegelhof wanderten wir zum Kuhfelsen. Dort hatten wir eine schöne Aussicht auf Kuchen und Geislingen. Trotz des bedeckten Wetters hatten wir eine gute Sicht. Dann wanderten wir weiter am Albtrauf entlang, über laubbedeckte Waldwege, die auch mal etwas rutschig waren. Durch die laubfreien Bäume war es doch etwas heller als vermutet, mit Ausblicken aufs Tal und auf viele abgestorbene Bäume. Ab und zu mussten wir drübersteigen oder drunter durchschlüpfen. Eine gigantische Farborgie in grün, hellgrün, gelb, orange, rot, braun und grau, der Blätter auf dem Boden und noch in den Ästen, war unser Begleiter. Auch an den Windrädern und an der Hexenschanze kamen wir vorbei und erreichten den Hohenstein. Mit herrlicher Aussicht auf Gingen, Grünen Berg, Wasserberg, Fuchseck und natürlich das Filstal hinunter, den Hohenstaufen, Ramsberg, Staufeneck und so weiter. Hier gab es dann Süßigkeiten und Hochprozentiges. Weiter ging die Reise zur Maierhalde, einem der schönsten Ausblicke auf der schwäbischen Alb. Mit den drei Kaiserbergen, die auch Zeugenberge genannt werden, weil sie davon zeugen, dass die Alb einmal bis dorthin reichte. Vorbei an der Kuchalb, die früher im 13. Jahrhundert mal die Alm von Kuchen war, wanderten wir durch Wiesen Wald und Feld, dem Berghof (Tegelhof) zu. Dort kehrten wir ein. Bei Kaffee, Kuchen, Schnitzel und Maultaschen klang hier die wunderschöne Herbstwanderung, sogar ohne Regen, aus.

Herzlichen Dank an die Familien Binder und Kaiser für die Planung und Führung dieser herrlichen Wanderung